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Turtle zieht positive Saisonbilanz

ESLAm Juni ging die 14. Saison der Electronic Sports League (ESL) zu Ende. Ligabetreiber Turtle Entertainment zieht eine ausgesprochen positive Bilanz. Die Zahl der registrierten Nutzer stieg so im Saisonverlauf um 200.000 auf mehr als 2,1 Mio. an. Über 9500 Zuschauer verfolgten zudem die Intel Friday Night Games live, die nationalen Finalspiele in Köln sahen sich 4750 Zuschauer an. Doch wurde Turtle Entertainment in den vergangenen Wochen auch mit den negativen Seiten des Geschäfts konfrontiert. Auslöser war die Bluttat von Winnenden und die darauf folgende Diskussion über möglicherweise schädliche Einflüsse gewalthaltiger Spiele auf Kinder und Jugendliche. Lokalpolitiker in Stuttgart, Nürnberg und Karlsruhe (siehe: http://skilled.me/2009/05/26/esl-termin-in-karlsruhe-doch-abgesagt) machten den E-Sport-Veranstalter zum Sündenbock der Debatte um Killerspiele und sagten einseitig und kurzfristig fest vereinbarte Termine ab.

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