Turtle Entertainment bringt den E-Sport ins Massenmedium Fernsehen. In Kooperation mit Eurosport wagt der E-Sport-Veranstalter den Schritt ins TV. Ab Oktober wird der verschlüsselte Digitalableger Eurosport 2 über die 5. Intel Extreme Masters berichten. In zunächst sechs je 25-minütigen Folgen wird Eurosport die besten Teams aus Europa, Asien und Amerika auf ihrem Weg zum großen Finale im März 2011 in Hannover begleiten.
Das Unternehmen alugraphics ist offizieller Ausrüster der 15. Pro Season der Electronic Sports League (ESL). Mit den hochwertigen Mousepads aus Aluminium sollen beste Voraussetzungen für die ESL-Profispieler geschaffen werden. Ihren Anfang nahm die Kooperation auf der gamescom in Köln. Am ESL-Stand konnten sich die Messebesucher von den Fähigkeiten der neuartigen Pads überzeugen.
"E-Sportler stellen hohe Anforderungen an sich selbst, ihr Team und das Material, mit dem sie spielen. Mit alugraphics haben wir einen Partner gefunden, der mit seinen Produkten für optimale Spielbedingungen steht", erläutertTobias Heim, Director Sales bei ESL-Betreiber Turtle Entertainment.
Turtle Entertainment ist offizieller E-Sport-Partner der gamescom. Highlight der Zusammenarbeit ist die in Kooperation mit der Koelnmesse in der Halle 9 der Messe organisierte ESL Intel ASUS gamezone. Auf mehr als 2800 Quadratmetern werden die Messebesucher hier die neuesten Games testen können. Dort wird auch Volkswagen mit einem Stand vertreten sein. Der Konzern ist langjähriger Partner von Turtle Entertainment und lobt in Köln den VW-Cup aus. Mittels der Rennsimulation "Level R" werden die rasantesten Messebesucher gesucht. Den Tageschnellsten winkt als Belohnung ein Fahrsicherheitstraining im aktuellen Golf GTI.
Am Juni ging die 14. Saison der Electronic Sports League (ESL) zu Ende. Ligabetreiber Turtle Entertainment zieht eine ausgesprochen positive Bilanz. Die Zahl der registrierten Nutzer stieg so im Saisonverlauf um 200.000 auf mehr als 2,1 Mio. an. Über 9500 Zuschauer verfolgten zudem die Intel Friday Night Games live, die nationalen Finalspiele in Köln sahen sich 4750 Zuschauer an. Doch wurde Turtle Entertainment in den vergangenen Wochen auch mit den negativen Seiten des Geschäfts konfrontiert. Auslöser war die Bluttat von Winnenden und die darauf folgende Diskussion über möglicherweise schädliche Einflüsse gewalthaltiger Spiele auf Kinder und Jugendliche. Lokalpolitiker in Stuttgart, Nürnberg und Karlsruhe (siehe: http://skilled.me/2009/05/26/esl-termin-in-karlsruhe-doch-abgesagt) machten den E-Sport-Veranstalter zum Sündenbock der Debatte um Killerspiele und sagten einseitig und kurzfristig fest vereinbarte Termine ab.