Spektakulär feierte Microsoft in Los Angeles kurz vor Beginn der Electronic Entertainment Expo die Weltpremiere der Gestensteuerung für Xbox 360. Vor Fachpresse, Industrievertretern und Prominenz enthüllte der Konzern den endgültigen Markennamen für die innovative Steuerung, die bislang unter dem Arbeitstitel "Project Natal" bekannt war: Ab sofort hört das Produkt auf den Namen Kinect für Xbox 360. Wohl nicht von ungefähr erinnert der Namen an die beiden Handymodelle KIN One und KIN Two, die Microsoft im April enthüllte. Für die Präsentation von Kinetic für Xbox 360 engagierte der Konzern die Akrobaten des Cirque de Soleil, die dem Anlass angenmessen für bestes Entertainment sorgten. Mit harten Informationen zu Kinetic für Xbox 360 hielt sich Microsoft aber noch zurück. Zwar wurden erste Spiele genannt - darunter die Minispielsammlungen "Kinect Adventures" und "Kinect Sports" sowie die Haustier-Simulation "Kinectimals" - zu Preisen und Erscheinungsdaten gab es jedoch noch keine neuen Informationen. Dafür wurden weitere Kinect-Partner benannt. Disney Interactive Studios wird demnach ebenso Spiele für Kinect für Xbox 360 liefern wie LucasArts, die ein Kinetic-Spiel aus dem "Star Wars"-Universum ankündigten.
Nun also doch: Microsoft präsentiert KIN One und KIN Two und betritt damit mit zwei eigene Geräten den Handymarkt. Nach Apple und Google ist somit auch Microsoft mit einer eigenen Hardware im Markt vertreten. Der Markteinstieg ist in den vergangenen Monaten oft kolportiert worden. Doch sprachen auch immer gute Argumente gegen ein Microsoft-Handy

Microsoft stellt Social Media Handy KIN vor
Wird Microsoft im boomenden Social-Games-Markt aktiv? Das Wirtschaftsmagazin "Bloomberg" berichtet von einem angeblichen Kaufinteresse des Softwarekonzerns am Social-Games-Anbieter CrowdStar. Beide Unternehmen verhandeln demnach über eine mögliche Übernahme. Der Deal könnte den Berichten zufolge ein Volumen von 200 Mio. Dollar erreichen. Die beteiligten Unternehmen kommentierten die Gerüchte nicht.
Seit Mitte vergangenen Jahres ist in den boomenden Social-Games-Markt Bewegung gekommen. Die Claims werden zusehends abgesteckt. Zunächst schlug Electronic Arts zu und verleibte sich für ca. 400 Mio. Dollar Playfish ein. Dann bewies auch Zynga Mut zu aggressive Expansion. Vor wenigen Tagen schluckte der Anbieter seinen Konkurrenten Serious Business.
Es wäre nur ein weiterer logischer Schritt sich im Social Games Markt zu positionieren. Genügend Synergie-Effekte stünden Microsoft mit ihrer Live-Plattform zur Verfügung.
Nach etwas mehr als sieben Jahren schließt Microsoft das erste Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Xbox Live. Dann wird der Softwarekonzern die Verbindung zwischen dem Onlineservice und den Konsolen der ersten Xbox-Generation kappen. Dies vermeldet Director of Programming Xbox Live Larry Hyrb in seinem Blog. Von der Entscheidung sind demnach auch Xbox-Spiele betroffen, die via Xbox 360 gespielt werden. Laut Hyrb müsse der Schlussstrich gezogen werden, um Kapazitäten für die Weiterentwicklung von Xbox Live zu schaffen. Am 15. April 2009, nach auf den Tag genau sieben Jahren und fünf Monaten, wird die erste Xbox-Generation damit endgültig zu Grabe getragen. Die Produktion der Konsole wurde vor einigen Jahren gestoppt, den Support stellte Microsoft im März 2009 ein. (Quelle: Gamesmarkt)
Microsoft kann sich bei seinem ambitionierten Projekt Natal der Unterstützung einer breiten Front von Third-Party-Herstellern sicher sein. Anlässlich der Tokyo Game Show nannte der Konzern Namen erster Partner, die für Projekt Natal entwickeln. Genannt wurden bislang folgende Studios: