In einem aktuellen Blogbeitrag schreibt Janine Smitkiewicz über das Thema Werbung in Online- und Computerspielen vor einem Rechtlichen Hintergrund.
Den Abschluss des Themenblocks Internet, Werbung und Co. widmen wir im Rechtstipp März dem Spezialthema In-Game-Advertising (kurz: IGA) in Computer- und Onlinespielen; welche verschiedenen Werbeformen gibt es und wie ist dieser Marketingtrend rechtlich zu bewerten?
Disney investiert groß in den Social-Games-Markt. Für 563,2 Mio. US-Dollar wird der Konzern Eigentümer von Playdom, der Nummer drei im US-Markt für Social Games. Erfolgsabhängig könnte die Kaufsumme um weitere 200 Mio. Dollar steigen. Playdom, erst 2008 gegründet, erreicht mit Spielen wie "Social City", "Market Street" oder "Bola" eigenen Angaben zufolge über 42 Mio. Nutzer monatlich. Keine Informationen gibt es derzeit zu Umsatz oder Gewinn des Unternehmens.
Im boomenden Social-Games-Markt will Disney nun als nächster mächtiger Mitspieler auftreten (Google übernahm zuletzt Farmville Produzent Zynga um seine Weichen ebenfalls in Richtung Social Games zu stellen).
Die Kombination aus Playdoms Markterfahrung und den weltbekannten Disney-Charakteren und -Marken soll dem Konzern neue Märkte und Zielgruppen öffnen. Playdom soll als eigenständige Tochtergesellschaft am Standort Mountain View, Kalifornieren, weiter arbeiten. CEO John Pleasants, ehemals COO von Electronic Arts, wird im Konzern die Rolle des Executive Vice President Disney Interactive Media Group übernehmen.
Der Kauf von Playdom ist die zweite spektakuläre und millionenschwere Übernahme im noch jungen Social-Games-Markt. Im November 2009 positionierte sich Electronic Arts mit dem Kauf von Playfish im Boommarkt. Der Major zahlte seinerzeit mindestens 300 Mio. US-Dollar. (Quelle: Gamesmarkt)
TGC - The Games Company ist insolvent. Nach dem überraschenden Ausscheiden der Geschäftsführung Anfang Juli hat der Publisher am 14. Juli beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg die Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Hartwig Albers von Brinkmann & Partner Berlin.
Wie GamesMarkt aus unternehmensnahen Quellen erfahren hat, soll eine Gruppe von Investoren die Schuld an der Unternehmenspleite tragen. Trotz unterschriebener Verträge seien vereinbarte Zahlungen in Millionenhöhe ausgeblieben. Die laufenden Kosten konnte der Publisher nicht mehr decken, die Insolvenz war die einzige Lösung. Probleme bei TGC hatten sich in den vergangenen Wochen angedeutet. Nach den beiden Unternehmensgründern und ehemaligen Geschäftsführern Markus Malti und Carsten Strehse hatten innerhalb weniger Tage weitere Führungskräfte den Publisher verlassen. (Quelle: Gamesmarkt)
Sony Computer Entertainment aktualisiert die PlayStation-3-Firmware auf die Version 3.40. Das Systemupdate ist nötig, um PlayStation 3 für das kostenpflichtige PlayStation Plus fit zu machen.
Nach einer Testphase können PS3-Fans zwischen einem Jahresabo für 49,99 Euro und einem 90-Tage-Zugang für 14,99 Euro wählen. Nutzer werden mit Gratisspielen, zeitexklusiven Demoversionen und allerlei Downloadangeboten geködert. Außerdem sorgt das Update für eine engere Verknüpfung zwischen PlayStation Net und Facebook. (Quelle: Gamesmarkt)
Steam kommt auf die PlayStation 3!
Das kündigte Valve Chef Gabe Newell überraschend auf der E3-Pressekonferenz von Sony an.
In der Vergangenheit trat Newell immer als großer Kritiker der aktuellen Konsolengeneration auf, nun hat sich seine Meinung geändert. Über das weshalb lässt sich nur spekulieren, allerdings spricht die Art und Weise wie Steam in die PS3 intergriert wird, schon eine deutliche Sprache:
Automatische Updates und DLC (Downloadable Content) werden über den Dienst eingespielt und vor allem bleiben die kompletten Community-Features fest in den Händen von Valve. Dies ist zunächst einmal ein erster Schritt in eine, für den Gamer, richtige Richtung. Das erste Steam Game auf der PS3 wird "Portal 2" sein, welches für das kommende Jahr auf allen High-End Plattformen (PC, PS3, Xbox360 und Mac - Steam gibt es neuerdings auch für den Mac) angekündigt ist.
Der Verkaufsstart in Europa gab den notwendigen Push: Keine 60 Tage nach Launch und nur ein Wochenende nach dem Release in Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Schweiz, Spanien und Deutschland vermeldet Apple zwei Mio. verkaufte iPads weltweit. Kunden aus der ganzen Welt erleben die Magie des iPad und wie es scheint lieben sie es genauso wie wir
, sagte Apple-Chef Steve Jobs. Und im Hinblick auf die anhaltenden Lieferschwierigkeiten sagt er: Wir sind dankbar für die Geduld der Kunden und wir arbeiten wirklich hart um für genügend iPads für jeden zu produzieren.

2 Millionen abgesetzte Einheiten Weltweit: Der Siegeszug des iPads
Laut dem "Games Market Report" von Newzoo haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr insgesamt 3,65 Mrd. Euro für Games ausgegeben. Erfasst sind dabei die Segmente:
Auch führt das niederländische Unternehmen den Gebrauchtmarkt auf, schlüsselt die Ergebnisse aber nicht nach Neuware und Gebrauchtverkauf auf. Dabei dominiert in Deutschland nach wie vor der klassische Vertriebsweg. Während beispielsweise in den USA schon 46 Prozent der Umsätze digital erzielt werden, kaufen Deutschlands Gamer ihre Spiele am liebsten im Handel. Führende Plattform in Deutschland ist demnach der PC, auf dem 42 Prozent der Erlöse erzielt werden. Konsolenspiele (36 Prozent) und Online-Portale (12 Prozent) folgen. (weiterlesen: Wie groß ist Deutschlands Gamesmarkt wirklich?)
Apple hat nur 28 Tage nach dem Marktstart des iPad in den USA eine Mio. Geräte verkauft. Das meldet der amerikanische Computerhersteller aktuell. Das iPad ist seit Anfang April in den USA erhältlich und legte einen rasanten Start hin. 300.000 Exemplare des Tablet-PCs gingen so Unternehmensangaben zufolge allein am Erstverkaufstag über die Ladentische. Leidtragende der hohen Nachfrage sind die Apple-Fans außerhalb der USA, die aufgrund der angespannten Liefersituation länger auf die iPad-Veröffentlichung warten müssen. Der iPad Launch in Europa wurde jüngst von Ende April auf Ende Mai verschoben. Beliebt sind auch die iPad-Apps. Apple zufolge wurden bislang zwölf Mio. Apps von iPad-Usern heruntergeladen. Zudem wurden bereits über 1,5 Mio. E-Books ausgeliefert.
Eine Million iPads in 28 Tagen - das ist noch nicht mal halb so lang, verglichen mit den 74 Tagen, die es beim iPhone zur Erreichung dieses Meilensteins gedauert hat
, kommentierte Apple-CEO Steve Jobs. Gleichzeitig gestand Jobs ein, dass die Lieferproblematik weiterhin nicht zur vollen Zufriedenheit gelöst ist. Die Nachfrage übertrifft weiterhin unsere bereitgestellten Mengen
, so Jobs. Ob dies eine weitere Verschiebung der internationalen Veröffentlichung zur Folge haben könnte, ließ der Konzern offen. Man arbeite mit aller Kraft daran, die Verfügbarkeit zu erhöhen, so Apple.
Apple kann den ursprünglich genannten Release Termin des iPad im April für die internationale Vermarktung von iPad nicht halten. Der US-Konzern verschob die Markteinführung für Deutschland und den Rest Europas auf Ende Mai. Eigentlich sollte iPad schon Ende April nach Europa kommen, dieser Termin war jedoch nach dem erfolgreichen US-Start nicht zu halten.

Apple kann den iPad Release Termin in Deutschland nicht halten
Nun also Ende Mai, wobei sich Apple auch jetzt ... (weiterlesen)
Nun also doch: Microsoft präsentiert KIN One und KIN Two und betritt damit mit zwei eigene Geräten den Handymarkt. Nach Apple und Google ist somit auch Microsoft mit einer eigenen Hardware im Markt vertreten. Der Markteinstieg ist in den vergangenen Monaten oft kolportiert worden. Doch sprachen auch immer gute Argumente gegen ein Microsoft-Handy

Microsoft stellt Social Media Handy KIN vor