Nun also doch: Microsoft präsentiert KIN One und KIN Two und betritt damit mit zwei eigene Geräten den Handymarkt. Nach Apple und Google ist somit auch Microsoft mit einer eigenen Hardware im Markt vertreten. Der Markteinstieg ist in den vergangenen Monaten oft kolportiert worden. Doch sprachen auch immer gute Argumente gegen ein Microsoft-Handy:
Die Vermarktung des Handy-Betriebssystems galt lange Zeit als unvereinbar mit einem eigenen Handymodell. Wie die "Windows Phone"-Partner auf die KIN-Produkte reagieren werden, wird aber erst die Zukunft zeigen.
Als Produktionspartner für dei KIN-Geräte konnte Microsoft Sharp gewinnen. Nun geht es gemeinsam gegen Apple. Dabei sollen die KIN-Produkte die ideale Verbindung zwischen Handy, Onlineangeboten und PC darstellen. Kernelement ist die konsequente Ausrichtung auf die mobile Nutzung von Social-Media-Angeboten. Beide Geräte sind auf Darstellung und Implementierung populärer Social-Media-Netzwerke wie z.B. Twitter, Facebook oder MySpace hin optimiert.
Beide Modellvarianten verfügen über Touchscreen und Slide-out-Tastatur, die das Tippen erleichtern soll. KIN Two richtet sich dabei mit querformatiger Tastatur, großem Speicher und besserer Kamera an die Vielnutzer, KIN One soll mit weniger Leistung, aber auch kleinerem Format Gelegenheitsnutzer ansprechen. Integraler Bestandteil der KIN-Handys ist die Zune-Marke, die als Mediaplayer mit an Bord ist. Keine Informationen sind derzeit zur Spielefunktionalität der KIN-Geräte verfügbar.

Links der stärkere KIN Two mit Tastatur im Querformat
In den USA werden KIN One und Two ab Mai exklusiv bei Verizon Wirless erhältlich sein. In Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien kooperiert Microsoft exklusiv mit Vodafone. Für die Veröffentlichung in Europa wird ein Termin im Herbst angepeilt. Microsoft machte keine Angaben zur Preisgestaltung.