Nahezu zehn Mio. illegale Downloads urheberrechtlich geschützter Computer- und Videospiele hat eine Untersuchung der Entertainment Software Association (ESA) allein im Dezember 2009 verzeichnet. Der US-Branchenverband ließ im Verbund mit weiteren Entertainmenverbänden die gängigsten P2P-Börsen wie u.a. BitTorrent, eDonkey, Gnutella und Ares überwachen und fand insgesamt 9,78 Mio. illegale Game-Downloads. Verbandsangaben zufolge ist dies aber nur die Spitze des Eisbergs. Erstens konnten nur Downloads von 200 zuvor festgelegten Produkten erfasst werden. Und zum Zweiten konnten die Verbände keine Daten geschlossener Plattformen wie z.B. RapidShare erfassen.
Die fleißigsten Raubkopierer sitzen den ESA-Daten zufolge nicht im Fernen Osten, sondern mitten in Europa. Das höchste Downloadvolumen wurde Usern in
zugerechnet. Erst auf den Plätzen vier und fünf folgen mit
zwei Märkte, denen gemeinhin eine sehr hohe Raubkopienquote zugeschrieben wird. (Quelle: Gamesmarkt)